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Partnerschaft offiziell besiegelt

Kürzlich haben sich der Swissalpine Marathon in Davos und das japanische Sugadaira Skyline Trailrun Race offiziell verschwestert.

  

Sugadaira liegt in den japanischen Alpen und gehört zum Einzugsgebiet von Ueda/Sanada, mit dem Davos seit mehreren Jahren ein partnerschaftliches Verhältnis pflegt. Mit der Zusammenarbeit des Swissalpine Marathon und des Sugadaira Skyline Trailrun Race erfolgte die Verschwesterung nun auch auf Veranstaltungsebene. Ziel der einzigen Laufpartnerschaft zwischen den beiden Ländern ist, dass Japaner für den Swissalpine Marathon gewonnen werden können und umgekehrt. Die Zusammenarbeit sieht unter anderem vor, dass die jeweiligen Gewinner der Hauptdistanz eine Einladung ans andere Rennen erhalten.

Andrea Tuffli, Gründer und OK-Präsident des Klassikers in den Bündner Bergen, sowie Haruyuki Nonyama, Renndirektor des Rennens in Japan, besiegelten die Partnerschaft am vorletzten Freitag und somit am Vorabend des Swissalpine Marathon in Anwesenheit des Davoser Landammann Hans Peter Michel. Der Stadtpräsident von Ueda übermittelte eine schriftliche Grussbotschaft. Die Delegation aus Asien vervollständigten neben zwei Vertretern des bedeutendsten japanischen Laufmagazins die beiden Athleten Chigaya Mase – die Gewinnerin des Sugadaira Skyline Trailrun Race erhielt eine Einladung an den Swissalpine Marathon und lief beim K78 auf den achten Rang – sowie Dai Matsumoto. Der Zweitklassierte des Sugadaira Skyline Trailrun Race profitierte vom Verzicht des Siegers und ging in Davos beim K42 (Bergün–Davos) an den Start. Den höchstgelegenen Marathon Europas beendete er an zweiter Stelle.

Während sich der Swissalpine Marathon in den vergangenen 23 Jahren zu einem Klassiker entwickelt hat, erlebte das 40 Kilometer lange Sugadaira Skyline Trailrun Race im Herbst des vergangenen Jahres seine Feuertaufe. Andrea Tuffli und Corina Hemmi (Delegierte fürs Davoser Schwesterstadt-Komitee/sie hatte einst sechs Monate in Sugadaira verbracht und insgesamt zwei Jahre in Japan gelebt) machten sich damals ein Bild von dem auf rund 1200 m.ü.M. gestarteten und bis auf maximal 2354 m.ü.M. führenden Berglauf und kehrten beeindruckt und begeistert in ihre Heimat zurück.

 
Infos zum Swissalpine-Marathon: www.swissalpine.ch  
 
Text: PM