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Wer das Projekt unterstützen möchte, kann dies unter folgender Bankverbindung machen:
Kontoname: Handicap International e.V.
Kontonummer: 516
Bankleitzahl: 700 20 500
Bank: Sozialbank
IBAN: DE12 7002 0500 0008 8172 07
BIC: BFSWDE33MUE
Der aktuelle Gesamtspendenstand für die Projekte in Albanien und dem Libanon beträgt 31902 Euro
Handicap International stellt natürlich auch Spendenquittungen für Ihre Spende aus.
Handicap International e.V. ist einer der Träger des Dachverbandes Landmine.de. Für die Kampagne gegen Landminen hat Landmine.de im Jahre 1997 den Friedensnobelpreis erhalten.
Mehr Information über Handicap International: bitte auf das Logo klicke: >>
Bei unserem Projekt wollen wir Spenden sammeln für Minenopfer im Libanon.
Handicap International im Libanon
Eine Million nicht explodierter Streubomben, mehr als 800 betroffene Gebiete, Tausende in Mitleidenschaft gezogene Dörfer: der Konflikt vom Juli 2006 hat ein zerstörtes Libanon zurückgelassen, ein Land in dem es nicht mehr möglich ist, zur Schule zu gehen, seine Felder zu bestellen oder sich zur Arbeit zu begeben ohne dabei ein tödliches Risiko einzugehen. Handicap International beteiligt sich an der Räumung der explosiven Kriegsreste und führt gleichzeitig andere Aktionen für Menschen mit Behinderung durch.
Die Entminung der betroffenen Gebiete ist lang, schwierig und vor allen Dingen gefährlich. Um zur Entminung von etwa 800 betroffenen Orten beizutragen hat Handicap International libanesische Minenräumungskommandos ausgebildet.
Drei Teams bestehend aus je 15 Personen arbeiten im Dorf Al Basourieh in der Nähe der Stadt Tyros. Jedes Team besteht aus einem technischen Berater, einem Teamchef, zehn Entminungsspezialisten, einem Sanitäter, einem Verbindungsmann und einem Fahrer/Übersetzer. Diese Einsatzteams werden von den Programmteams (Logistiker, Verwaltungsbeamter etc.) unterstützt.
Nach den jüngsten Kämpfen wurde Handicap International außerdem erneut im Bereich der Nothilfe in den Vertriebenenlagern von Nahr al-Bared im Nordlibanon aktiv. Hier hatten sich Kämpfer der Fatah al-Islam, die die libanesische Armee vertreiben möchte, verschanzt. Vor dem Beginn der Auseinandersetzungen am 20. Mai 2007 befanden sich 31.000 Flüchtlinge in dem Lager. Die meisten von ihnen, die aus den Kriegsgebieten entkommen konnten, sind auf dem Weg zum Lager von Beddawi. Handicap International verteilte 1.500 Pakete mit Hygieneartikeln und paramedizinischen Materialien und sorgte dafür, dass Menschen mit Behinderung Zugang zu Betreuungsangeboten erhalten. In Zusammenarbeit mit dem FGC (family guidance center) und dem Zentrum Dar El Amal bietet Handicap International zudem psychologische Unterstützung für palästinensische Flüchtlinge an.
Vor dem letzten Konflikt hatte Handicap International mehrere Programme mit lokalen Partnern durchgeführt, darunter im Jahr 1994 die Einrichtung einer Produktionswerkstatt für Rollstühle. Von 1995-1997 wurde ein Reha-Zentrum in Akkar unterstützt. Weitere Hilfe konnte Handicap International einen Kindergarten für Kinder mit Mehrfachbehinderung zukommen lassen sowie einem Projekt für geistige Gesundheit. Ein Teil dieser Aktivitäten wurde und wird zugunsten von palästinensischen Flüchtlingen durchgeführt.
Souknah und Hassan
Souknah ist 12 Jahre alt. Ihre Familie musste aus ihrem Dorf fliehen, als es während des Kriegs bombardiert wurde. Nach ihrer Rückkehr macht Souknah zusammen mit ihrer Cousine Marwa und ihrem Cousin Hassan einen Spaziergang durchs Dorf. Als sie durch eines der zahlreichen zerstörten Viertel gehen, entdecken sie eine Submunition. Die junge Marwa hebt die Bombe auf, begleitet von den Schreien ihres Cousins, der die Gefahr erkannt hat und sie anschreit, dass sie sie wieder weglegen soll. Doch Marwa erschrickt und wirft die Submunition weg. Sie explodiert und verletzt Hassan und Souknah sehr schwer. Dorfbewohner bringen die beiden schnell ins nächst gelegene Krankenhaus. Hassans Zustand bleibt drei Tage lang kritisch. Er muss mehrere Operationen über sich ergehen lassen, um die Metallsplitter aus seinen Beinen, seinem Magen und Oberkörper zu entfernen. Seine Verdauungsorgane, die Leber und Nieren sind ebenfalls schwer betroffen.
Auch Souknah wird am ganzen Körper verletzt. Ihr Magen und ihre Brust sind besonders betroffen. Ihr werden in drei Operationen Splitter aus Magen, Leber und Lunge entfernt. Die Ärzte können in diesen Operationen jedoch nicht alle Splitter entfernen. Nun müssen sie warten, bis sich Souknahs Zustand verbessert hat und sie ein weiteres Mal operieren können.
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